Open Space

Open Space

Die digitale Welt ist ständig im Wandel. Für die politische Bildung ergeben sich viele Anknüpfungspunkte. Im Open Space stellen am 15.10. verschiedene Akteur_innen ihre Angebote vor.

Hier gibt es die Möglichkeit, Online-Tools und digitale Plattformen zu erkunden und direkt mit Expert_innen ins persönliche Gespräch zu kommen.


Eltern-LAN (bpb)

Die Bundeszentrale für politischen Bildung hat die Aufgabe Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken. Neben einer Vielzahl von Projekten wird mit dem Format „Eltern-LAN“ pädagogischen Fachkräften und Eltern die Möglichkeit gegeben, eigene Computerspielerfahrungen zu sammeln und sich über Inhalte und Wirkungen virtueller Spielwelten zu informieren. Außerdem besteht die Möglichkeit sich mit jugendlichen Gamern und Medienpädagog_innen auszutauschen.


fearless democracy

Fearless Democracy e.V. wurde im April 2017 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, denen entgegenzutreten, die die Gesellschaft durch Wut im Netz spalten wollen. Der 2017 gegründete Verein klärt über Fake-News, Content-Hacks und Hasskampagnen auf. Außerdem finden hier Menschen Hilfe, die Opfer von politischen Hasskampagnen in Netz sind. Ein Ziel ist es, die Zivilgesellschaft im digitalen Wandel zu stärken. Die Mitglieder kommen aus den Bereichen Marketing, digitalen Medien, PR und Content und sind daher Profis in Sachen Informationsvermittlung.


FragdenStaat.de

Das gemeinnützige Projekt FragdenStaat.de der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. bietet die Möglichkeit Anfragen zu stellen. Die Online-Plattform leitet diese an die zuständige Behörde weiter. Die Antworten der Behörden werden an die Anfragensteller_innen weitergeleitet und auf der Plattform veröffentlicht.


#ichbinhier

Die Facebook Gruppe #ichbinhier engagiert sich als überparteiliche Aktionsgruppe für eine bessere Diskussionskultur und gegen Hetze in den Sozialen Medien. Mit Fakten, Mut und Freundlichkeit wird Gerüchten, Angst und Hass, z.B. in Facebook-Kommentarspalten, etwas entgegengesetzt. Die Mitglieder antworten auf Beiträge welche Hassreden enthalten mit positiven, konstruktiven und faktischen Beiträgen, gekennzeichnet mit dem Hashtag #ichbinhier.


jugend.beteiligen.jetzt

Die Plattform jugend.beteiligen.jetzt. fördert die gesellschaftliche und politische Teilhabe im Alltag von Jugendlichen und politischen Entscheidungsträger_innen. Ziel ist es, Jugendbeteiligung mit digitalen Methoden als Prinzip politischer Prozesse zu verankern. Das Projekt schafft dazu Netzwerke und bietet Hilfestellung und Erfahrung in verschiedensten Bereichen an.


JUUUPORT

JUUUPORT e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der junge Menschen bei Problemen im Web unterstützt. Die bundesweite Online-Beratungsplattform JUUUPORT.de ist eine Anlaufstelle für junge Menschen die mit Problemen im Netz konfrontiert wurden, z.B. Mobbing oder Betrug. Es wird eine anonyme und kostenlose Beratung durch jugendliche JUUUPORT-Scouts angeboten. Mit Social Media-Aktionen und Webinaren setzt sich der Verein für Respekt, Toleranz und Mitgefühl im Netz ein.


LOVE-Storm

Die Community LOVE-Storm setzt sich seit 2018 für ein positives Miteinander im Netz ein. Hass, Herabwürdigungen und Beleidigungen werden durch Aktionen der digitalen Zivilcourage gekontert. Dabei werden Angegriffene gestärkt und solidarisch unterstützt, stille Leser_innen werden aktiviert. Über eine Aktionsplattform ist eine lebendige Community entstanden, worüber Wissen und Kompetenzen über zivilcouragiertes Handeln im Netz aktiv und wirksam verbreitet werden.


multimediamobile

Landesweit gibt es sechs multimediamobile, welche von der Niedersächsischen Landesmedienanstalt (NLM) zur Verfügung gestellt werden. Diese fahren an Schulen sowie außerschulische Einrichtungen der Jugendarbeit und führen kostenlos Fortbildungen für Lehrkräfte und Pädagog_innen vor Ort durch. Jedes multimediamobil ist mit acht Laptop-Lernplätzen, umfangreicher Multimediasoftware sowie digitalem Video-, Foto- und Audioequipment ausgestattet und wird von Medienpädagog_innen betreut.


OPIN

Die webbasierte Plattform OPIN unterstützt Beteiligungsprojekte für digitale und mobile Jugendbeteiligung in Jugendorganisationen oder öffentlichen Verwaltungen. Ziel des Projektes war es, mehr Jugendliche an der politischen Willensbildung zu beteiligen und ihr Vertrauen in europäischen Institutionen zu vergrößern. Auf der Plattform gibt es praktische Tipps und ein Entscheidungshilfen um die richtigen Beteiligungswerkzeuge zu finden oder bei der Planung eines Beteiligungsprozesses zu unterstützen.


Spot on

„Spot on“ ist ein neues Angebot der Niedersächsischen Landeszentrale für politische Bildung. Über die App „Spot on“ können Nutzer_innen an verschiedenen Orten Niedersachsens auf Entdeckungstour gehen. In Form digital gestützter Rundgänge werden mithilfe multimedialer Inhalte vielfältige Aspekte von Demokratie beleuchtet. Die Spots werden von Gruppen in ganz Niedersachsen und mit ihren Inhalten befüllt. Die Nutzung der ersten Spot on-Routen ist ab 11. September 2018 möglich.


WeAct

Die Online-Petitionsplattform WeAct von Campact bietet die Möglichkeit eigene Petitionen zu selbstgewählten Themen zu starten. So können unter anderem Mitstreiter_innen gefunden werden. Zusätzlich werden Tipps und Tricks für erfolgreiche Kampagnen zur Verfügung gestellt. Petitionen, die auf große Zustimmung stoßen, werden durch die Campact-Community unterstützt.


we decide

Das Projekt We Decide, des Landesjugendring Niedersachsen e.V., will jungen Menschen das Erleben von politischer Selbstwirksamkeit und von politischen Beteiligungs- und Entscheidungsprozessen ermöglichen. Dazu soll eine gemeinsame Online-Plattform entwickelt werden, die einfache und niedrigschwellige Beteiligungsmethoden zur Verfügung stellt und einen Austausch von junge Menschen mit Entscheidungsträger_innen aus Politik und Verwaltung ermöglicht.


#wildwildweb?!

Das Projekt #wildwildweb?! der Amadeu Antonio Stiftung unterstützt zivilgesellschaftliche Akteur_innen, selbstständig Strategien und Konzepte im Umgang mit Hate Speech zu entwickeln und umzusetzen. Menschenfeindliche Ideologien finden sich längst nicht mehr nur auf der Straße. Rechtspopulistische Bewegungen und rassistische Einzelpersonen nutzen Social Media Portale zur Organisierung, Mobilisierung und zum Setzen eigener Themen und Inhalte. Ziel ist es dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen und die demokratische Zivilgesellschaft im digitalen Raum zu stärken.